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Emotionsregulation
Emotionen
Im Folgenden lernst du deine eigenen Emotionen besser kennen. Das hilft dir bei der Selbstwahrnehmung, Selbstregulation & Empathie.
Um zu verstehen, was am besten hilft, unsere eigenen oder fremde Emotionen zu regulieren, benötigen wir einen gezielten Blick auf unser autonomes Nervensystem. Während einige Menschen seitenlange Abhandlungen über ihre Gefühlslage schreiben könnten, beschränkt sich die emotionale Bandbreite mancher Menschen hingegen auf: „Mir geht’s okay“, „passt“ und eventuell noch „Hunger“, „müde“. Um Emotionen regulieren zu können, ist es jedoch notwendig, sie zunächst wahrzunehmen. Erst wenn ich verschiedenste Emotionen benennen, erkennen und unterscheiden kann, bin ich in der Lage, meine eigenen Emotionen und auch die anderer zu regulieren. Die Grundlagen dafür entstehen dabei in den ersten fünf bis sechs Lebensjahren, vor allem durch die Art, wie Hauptbezugspersonen ihre eigenen Gefühle benennen, regulieren und das Kind dabei „coachen“. Wenn wir als Kleinkind beispielsweise traurig waren und ein Elternteil dieses emotionale Verhalten spiegelte (durch eine traurige Mimik und Fürsorge), ohne die Emotion zu verstärken oder abzulehnen, konnten wir besser lernen, Emotionen zu erspüren und auszudrücken. Kinder von engsten Bezugspersonen, denen es schwerfällt, die eigenen Emotionen zu verstehen, wahrzunehmen und auszudrücken, haben es im Leben ebenfalls etwas schwerer mit dem Thema Emotionen. Aber keine Sorge, mit etwas Geduld lässt sich vieles davon auch als erwachsene Person nachholen.
Eigene Emotionen verstehen
Lernziel: Dieser Schritt soll dir dabei helfen deine persönlichen Emotionen besser zu verstehen und ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Auswirkung die Emotion jeweils auf dein autonomes Nervensystem hat.
Warum ist das relevant, besonders für dich als Führungskraft? Der erste Schritt zu Empathie führt immer über das Verstehen der eigenen Emotionen. Wenn ich einen Nervenzusammenbruch nicht von Hunger unterscheiden kann, wird es schwierig, angemessen auf die Gefühle anderer Personen zu reagieren. Um Emotionen besser regulieren zu können, müssen wir jedoch ganz genau verstehen, was da eigentlich im Körper passiert. “Mach doch mal Yoga!” ist immer ein netter Spruch, hilft aber nur wenig, wenn der Puls gerade bis zum Anschlag pocht, vor Wut. Die Art und Weise, wie Menschen eine bestimmte Emotion wahrnehmen, ist höchst individuell. Deshalb ist es auch sehr persönlich, welche Strategie in einem konkreten Moment gut tut.
Im Folgenden siehst du einen bunten Kreis, mit den beiden Achsen “aktiviert/ruhig” und “unangenehm/angenehm”. Außerdem siehst du eine Menge Emotionen, die ungeordnet um den Kreis herum zu finden sind. Gehe die Emotionen nach und nach durch und bewege sie an die Stelle, die sich für dich persönlich stimmig anfühlt (Beispiel: Viele Menschen empfinden Wut als stark aktiviert und unangenehm (oben links). Vielleicht macht dich Wut jedoch eher träge – dann ordne sie unten links ein. Es gibt auch neutrale Gefühle, die kommen dann eher in die Mitte. Du kannst die Emotionen also auf der gesamten Fläche anordnen. Emotionen zu denen du gar keinen Zugang hast, lässt du einfach unangetastet. Zerbrich dir außerdem nicht den Kopf, wo exakt die Emotion auf dem Kreis nun abgelegt werden soll. Mach mal ganz frei aus dem Bauch heraus und wenn du später das Gefühl hast, es ist noch nicht ganz stimmig, dann versetze sie nochmal. Für den Fall, dass dir die Anordnung auf der Fläche insgesamt Kopfschmerzen bereitet, dann ordne die Emotionen einfach auf dem äußeren Kreis an. Wichtig ist eher, dass du ein Gespür dafür hast, ob dich eine Emotion jetzt sehr stark aktiviert oder eher das Gegenteil passiert.
Nicht in Demo enthalten
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Wie steht es um deine Emotionsgeschichte?
Unser Verhalten und die darunterliegenden Emotionen haben also zahlreiche Hintergründe. Wie steht es um dein Verhalten? Kennst du die Ursachen, früheren Auslöser, Bedürfnisse und Emotionen hinter deinen eigenen Mustern? Spiegeln dir andere Menschen manchmal ein bestimmtes Verhalten, das ihnen bei dir auffällt?
Nimm dir 15 Minuten Zeit, schnapp dir Zettel und Stift, und begib dich auf eine kleine Spurensuche in deinen eigenen Mustern. Gibt es welche, die du gern ändern würdest?