Lektion 8, Thema 2
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Technik 2: Perspektivenübernahme

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Technik #2: Perspektivwechsel 

Führungskräfte sollten versuchen, die Perspektive ihrer Mitarbeitenden einzunehmen, um deren Gefühle und Ansichten besser zu verstehen.

Perspektivwechsel Übung 1: Konflikt-Analyse

Schreibe  eine Situation auf, die kürzlich zu Konflikten geführt hat. Versuche die Situation aus der Perspektive des Mitarbeitenden/Bekannten zu betrachten und schreibe auf, wie die Person sich gefühlt haben könnte und warum sie so gehandelt hat.

Pro-Tipp: Erinnere dich nochmal an die Schritte der Deeskalation. Was genau hättest du daraus anwenden können? Hätte es die Situation positiv beeinflussen können?

Perspektivwechsel Übung 2: Den Hut eines anderen aufsetzen

Schritt 1: Stell dir vor, du bist ein Mitarbeitender in deiner Firma (andere Person). Du (du selbst) bist Vorgesetzte/r dieser Person (Du hast gerade quasi eine Doppelbesetzung in deinem 2-Rollen-Schauspiel). Würdest du (Angestellte/r) dich trauen, dir (Chef*in) deine ehrlichen Gefühle zu äußern?

Schritt 2: Im nächsten Schritt gehe nun die “Hüte” deines Teams durch (versetze dich in ihre Perspektive):

  1. Personen auswählen: Wähle gezielt Mitarbeitende oder Bekannte aus, mit denen du häufiger interagierst.

  2. Perspektive einnehmen: Stelle dir vor, wie sich diese Person fühlt, wenn sie mit einem Anliegen auf dich zukommt. Achte dabei auf die Körpersprache, Mimik, Gestik und Wortwahl, die sie typischerweise zeigen.

  3. Selbstreflexion: Frage dich, wie du in solchen Situationen gewöhnlich reagierst.

    • Wie könnte dein Verhalten auf die Person wirken?
    • Fühlt sich die Person bei dir wohl und gehört?
  4. Offenheit signalisieren: Überlege, welche Signale du bewusst senden kannst, um Offenheit und Neutralität zu vermitteln. Beispiele:

    • Halte während der Konversation Augenkontakt.
    • Achte auf eine offene Körperhaltung.
    • Formuliere deine Rückmeldungen wertschätzend und ohne Vorurteile.

Perspektivwechsel Übung 3: Rückenwind und Gegenwind

 

Jeder Mensch hat eine Geschichte und diese prägt, wie wir denken, fühlen und handeln. Diese Übung hilft dir, deine Teams besser zu verstehen, indem du dich in ihre Perspektive versetzt und erkennst, welche Herausforderungen und Privilegien ihre Sicht auf die Welt formen. Schaue dir dazu einmal diese  Reflexionsaufgabe: Rückenwind/Gegenwind an. 

Du kannst diese Übung zwar direkt im PDF ausfüllen, wir empfehlen aber es handschriftlich zu erledigen. Handschriftliche Übungen fördern eine tiefere Reflexion, da das langsamere Schreiben mehr Zeit gibt, Gedanken zu verarbeiten. Zudem stärkt es die emotionale Verbindung zum Geschriebenen und hilft, unbewusste Denkmuster bewusster wahrzunehmen. Studien zeigen auch, dass handschriftliches Notieren das Gedächtnis und die Verarbeitungstiefe verbessert.

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