Lektion 3 von 13
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Verhalten verstehen

Verhalten verstehen

Um uns besser in andere Personen hineinzuversetzen, hilft es zu verstehen, was genau unser eigenes oder das Verhalten unserer Mitmenschen eigentlich auslöst. Welche Rolle dabei Erziehung, eigene Erfahrungen und vielleicht sogar deine Oma spielen, erfährst du in diesem Kapitel! 

Das Wichtigste in Kürze

Tipp: Nutze die Gelegenheit, deinen Wissensstand kurz abzufragen.  Bevor du die einzelnen Punkte aufklappst, frage dich kurz, ob du die Hintergründe vielleicht noch weißt und in eigenen Worten wiedergeben könntest?

  1. Auslösereiz
  2. Bewertender Gedanke
  3. Emotion
  4. Verhalten

Erziehung, Hormonbalance, Blutzuckerspiegel, Vorerfahrung, Genetik

Es bezeichnet einen Zustand, in dem das autonome Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten ist und nicht mehr angemessen auf innere und äußere Reize reagiert. Die Regulation von Stress, Erregung, Ruhe und Entspannung ist (temporär) gestört. Der Sympathikus (Kampf/Flucht) ist aktiviert, der Parasympathikus (Ruhe/Verdauung) ist inaktiv. 

Was brauchst du gerade?” – Der Satz ist dabei nicht als Allheilmittel zu verstehen, sondern symbolisiert den Fokus auf die Bedürfnisse des Gegenübers. 

Wissenschaftliche Verankerung

ABC‑Modell der Kognitiven Verhaltenstherapie (Ellis)
Kognitive Appraisal‑Theorie (Lazarus)
Biopsychosoziales Modell (Engel)
Hierarchical Integrated Model of Self‑Regulation (Blair & Ku)
Lehrbuch Behavior Analysis and Learning: A Biobehavioral Approach (Pierce & Cheney)
Ökologische Systemtheorie / Sozial‑ökologisches Modell (Bronfenbrenner)
Behave: The Biology of Humans at Our Best and Worst (Sapolsyk)